Jamie und Maureen

Unser Stall


Text?Unsere Pferde leben zum Teil in der Box, zumeist aber im Offenstall mit Paddock.

Jamies BoxDie Boxen von Silas und Maureen sind je 12 m² groß, Jamie hat die "Luxussuite" mit 24 m². Die Boxen sind mit Gummimatten ausgelegt und mit Sägespänen eingestreut.

Box von Maureen und Silas

Bau PaddockDer mit Pflaster und Rasengittersteinen befestigte und zum Teil mit Hackschnitzeln aufgeschüttete Paddock ist ca. 225 m² groß.Darin können sich die Pferde Sommer wie Winter aufhalten.

Paddock 'Häusla'

Stall von weitemSobald das Wetter es einigermaßen zulässt, dürfen die Pferde raus auf ca. X Hektar Koppeln. Wir portionieren die Weide im Sommer wirklich auf kleinste Einheiten, um ein Abfressen zu gewährleisten. Ansonsten trampeln die Pferde die Wiesen nur nieder.
ObstbaeumeEgal ob Paddock oder Weide, bei uns wird jeden Tag abgeäpfelt. Da hat man dann zwar jeden Tag den Aufwand von ca. einer Viertelstunde mehr und eine gut gefüllte Schubkarre zusätzlich, aber dafür hat man eine saubere, wurmfreie Koppel.Da unsere Pferde alle Robustpferde sind, bekommen sie im Sommer nur Heu, Stroh und Gras.
Stall_von_aussenDabei bevorzugen sie absolut Gerstenstroh. Obwohl in vielen Büchern zu lesen ist, dass Pferde auf Hafer- und Weizenstroh stehen, haben unsere dafür nur ein müdes Lächeln übrig und haben unzählige Techniken drauf, das ungeliebte Stroh in der Box zu verteilen und einzusauen.
Zwei TinkerDas Heu von ungedüngter Kräuterwiese machen wir selbst. Unsere Pferde finden es super und Jamie hat in der Klinik sogar das Heu liegen lassen, weil es ihm nicht so gut gemundet hat. Im Winter bekommen unsere Pferde zusätzlich zu Heu und Stroh nur früh und abends je eine Handvoll Müsli.
RanchDabei haben wir sehr gute Erfahrungen mit dem Apfel- sowie Karottenmüsli von Derby gemacht, das völlig ohne Hafer ist. Nebenbei bemerkt hatten wir von derselben Firma auch Derby Zucht für die säugende Maureen und den heranwachsenden Jamie. Mit diesem Futter haben wir nur die besten Erfahrungen gemacht und können es jederzeit weiterempfehlen. Ansonsten füttern wir noch zu, was gerade so anfällt: Ab und zu mal eine Stange frischen Mais, im Winter dann entsprechend Maiskolben, Rüben, Karotten, Äpfel, hin und wieder eine Banane, Himbeeren vom Strauch, Erdbeeren vom Beet und Zwetschgen, Kirschen und Birnen vom Baum. Natürlich alles in Maßen, wir wissen ja um den empfindlichen Magen von Pferden.
Alle auf der WeideGerade unsere neigen dazu, sich immer zu sehr vollzufressen, was schon manchmal zu Überfressungen geführt hat. Zum Glück war bisher noch keine ernste Kolik dabei. Wir nehmen das langsame Gewöhnen ans Gras im Frühjahr aber auch sehr ernst und fangen mit 5 Minuten täglich an, was wir dann jeden Tag um 5 Minuten verlängern. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht.